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... weil das Leben
den Weg weist
ÜBER MEINE AKTIVITÄTEN UND ANGEBOTE INFORMIERT SEIN
Man lehrt was man lernt
... in guter guter Balance von Breite und Tiefe, Bleiben und Gehen.

Ich mag es, immer wieder neue Wege zu gehen, den Horizont auszuweiten. Nicht radikal, wie das andere machen. Eher evolutionär. Eine gute Balance von Breite und Tiefe, Bleiben und Gehen.

Lange Biografien und Werdegänge sind eine Alterserscheinung. Sie machen einem zu dem, was man heute ist. Titel und Diplome sind nett, aber unwichtig. Denn diese verhindern Augenhöhe. Und: Ein Gegenüber reagiert auf das, was man (vor‑)lebt.

Für die wichtigsten Ausbildungen gibt es ohnehin keine Abschlüsse. Die besteht man durch das Leben. Aus den frühkindlichen Traumatas entstehen die grössten Talente, eigene Kinder sind die besten Lehrer*innen, Partnerschaften Dauer-Lern-Orte usw.

» Mein Coachingverständnis
» Aus- und Weiterbildungen
» Arbeit für Institutionen
» Ein biografischer Ausschnitt

… Titel und Diplome sind nett, aber unwichtig.
Mein Coachingverständnis

Ich lasse mich mit offenem Herz und offenem Geist auf neue Coaching- Kunden und Kundinnen ein. Dabei gehe ich wertschätzend und vertraulich mit den eingebrachten Situationen und Fragestellungen um. Ich achte diese, konfrontiere jedoch bei Bedarf mit persönlichen und ethischen Überlegungen. Dabei helfen mir (m)eine grundsätzliche Allparteilichkeit, meine Neugier und der Mut, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Ausgehend vom Auftrag, welcher meistens berufsbezogen ist, inspiriere ich Kundinnen und Kunden zusätzlich auf der persönlichen Ebene. Dies aus der Überzeugung heraus, dass es schlussendlich die existenzielle Ebene ist, auf welcher Menschen ihre nächsten Entwicklungsschritte angehen (möchten).

Dafür kann ich als Ressourcen ein systemisch-konstruktivistisches Verständnis und ein breites Wissen an Erklärungsmodellen zu Verfügung stellen.

Im Coaching Prozess verwende ich eine bildhafte und «erdige» Sprache, welche sowohl bewusste wie auch unbewusste Anteile des Gegenübers ansprechen. Somit erhöht sich die Möglichkeit, dass für die Kundinnen und Kunden ganzheitliche und wirksame Interventionen möglich werden.

Weil es sich bei den Aufträgen meist um die Erarbeitung von alternativen oder neuen Handlungsmustern geht, greife ich in dieser Phase oft auf die Methoden und Ideen aus dem Zürcher Ressourcenmodell ZRM® zurück. Diese sind wissenschaftlich fundiert und stärken im Gehirn die erwünschten neuronalen Netzwerke.

Der ganze Prozess wird unterstützt durch eine ausführliche Visualisierung der Ausgangslage. Dabei werden früher oder später auch die Denk- und Interaktionsmuster sichtbar und somit bearbeitbar. Die Darstellungen (am Flipchart) bleiben während des gesamten Beratungsprozesses greifbar und bilden somit den Boden für die Umdeutungs- und Umsetzungsarbeit.

Zudem ist mir Augenhöhe wichtig. Ich sehe mich als Dialog- und Sparringpartner für die Kundinnen und Kunden. Dabei ist mir grundsätzlich eine längere Arbeitsbeziehung oder Begleitung «lieb», jedoch mit gleichzeitiger Ermutigung zur Selbstwirksamkeit und Unabhängigkeit. So dass Kundinnen und Kunden bei Bedarf wieder auf meine «Kernkompetenzen» wie Dialogpartner – Visualierer – Mustersucher – Übersetzer – Inspirator und Ideengeber zurückgreifen können.

... Allparteilichkeit, Neugier und Mut, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Aus- und Weiterbildungen
  • Weiterbildung zum Veto-Trainer/Gleichwürdige Führung (Statuslehre und Mischpult-Prinzip bei Maike Plath (2021-2022)
  • Ausbildung zum Lehrer Heart of Yoga (HOY nach Mark Whitwell) bei Susanne Daeppen (Dakini Yoga Projects) in Biel/Bienne (Zertifizierung mit RYS 200)(2019-2020)
  • Weiterbildung in Geld- und Quellenarbeit bei Peter König (2017-2018)
  • Weiterbildung «Teach the Teacher» – Unterstützung von Lehrpersonen zur Entwicklung der Fachpersönlichkeit/Beziehungskompetenz bei Helle Jensen in Dänemark (2016)
  • Weiterbildungsmodule SYST® in Transverbaler Konfliktarbeit (2013) und Teamstrukturaufstellungen (2014)
  • Zertifizierter Basislehrgang Systemische Strukturaufstellungen SYST® bei Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd (2012)
  • Seminarleiterausbildung von Familylab zu den Werten von Jesper Juul (2011-2012)
  • Ausbildung in Supervision und Coaching am Zentrum für Wissenschaft und Ausbildung Schloss Hofen in Bregenz (2006–2009) (Anerkennung BSO)
  • Verschiedene Kursmodule Weiterbildungsmanagement an der PHR/PHZ (2007-2008)
  • Assessment zum Erwachsenenbildner HF an der Schule für Erwachsenenbildung, Leitung und Führung SELF in Bern (2003-2005)
  • Grundstudium Pädagogische Psychologie an der Uni Zürich mit den Nebenfächern Sonderpädagogik und Sozial- und Präventivmedizin (1998-2002)
  • Ausbildung zum Trainer Zürcher Ressourcenmodell ZRM® (1998-2002)
  • Ausbildung Potenzialentwicklung bei Kindern und Jugendlichen/ECHA – Diplom «Spezialist in Gifted Education» (1999-2001)
  • Kaderausbildung der EDK – OST Schul- und Organisationsentwicklung (1995-1998)
  • Ausbildung in Moderation im Rahmen der Einführung des neuen Lehrplanes im Kt. SG (1995-1998)
  • Ausbildung zum Leiter Themenzentriertes Theater TZT® (1992-1994)
  • Primarlehrer am Lehrerseminar Rorschach SG, Lehramtskurs (1986-1988)
  • Kantonsschule Heerbrugg SG, Matura Typus E (Wirtschaft) (1981-1985)
... immer der Nase nach.
Arbeit für Institutionen

In diesen Institutionen arbeite ich aktuell mit:

Frühere berufliche Erfahrungen

  • Dozent Ausbildung für Ausbildende an der Akademie für Erwachsenenbildung aeB Schweiz (2004-2015)
  • Modulleiter am CAS Integrative Begabungs- und Begabtenförderung an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz FHNW (2005-2015)
  • Prüfungsexperte an den Assessments der Pädagogischen Hochschule phsg Rorschach (2000-2014)
  • Berufschullehrer an der BFGS Brugg/Bremgarten (2005-2010)
  • Leitung von Theaterpädagogischen Kursen am Heilpädagogischen Institut der Uni Fribourg (2004-2009)
  • Ausbildner Methodik- und Didaktik am Lehrerinnen- und Lehrerseminar Wattwil SG (2001–2005)
  • Ressort «Schulung und Beratung» beim Partizipations-Projekt «Kinder reden mit KIRMI» im Rahmen des Kantonsjubiläums 2003 des Kantons St. Gallen (2001–2004)
  • Betreuung eines höchstbegabten Kindes als Überbrückungs-Angebot bis zur Reintegration in der Stadt St. Gallen (2001–2003)
  • Primarlehrer Mittelstufe in Balgach und St. Gallen, vier Jahre davon als Schulvorsteher, sieben Jahre im Jobsharing (1988–2001)
… mit Rollenhüten sorgfältig umgehen.
Ein biografischer Ausschnitt

Aufgewachsen mit einer sehr zurückhaltenden, angepassten Mutter und einem rebellischen, manchmal aggressiv aufbrausenden Vater hat mich das Leben in ein prima Lernfeld gesetzt.

Ich sage prima, weil aus diesem persönlichen Lernfeld, seinen vielen emotionalen Turbulenzen und auch schweren Zeiten, eine grosse Expertise entstanden ist, von der ich jetzt – rückblickend und mitten im Leben stehend – profitieren und ernten kann.

Von klein an stand ich immer im Dilemma, zwischen auffallen und sich zeigen oder sich unsichtbar machen und verstecken. Sich und die Gefühle zurückhalten oder sie auszuleben ohne dauernd Rücksicht auf das Umfeld zu nehmen.

In der Familie konnte ich jeweils beobachten, wie Mutter und Vater ganz anders reagierten. Weil beide ihr Extrem lebten war ich immer zwischen den Welten. Und je nach Situation dazumal, habe ich mich hinter meinen Vater oder meine Mutter gestellt.

Während ich eher die Art meiner Mutter übernommen habe und mein Bruder diejenige meines Vaters, konnte ich am eigenen Leib und im Sinne von Banduras Modelllernen bei meinem Bruder Vor- und Nachteile beider Reaktionsmöglichkeiten erkennen.

Heute aus Distanz habe ich erkannt, dass ich diesbezüglich den ganzen Werkzeugkasten mit auf den Weg bekommen habe, dieses Feld in all seinen Feinheiten zu verstehen. Ein Grenzgänger zu sein am Spannungsfeld von Integrität und Kooperation. Von Abgrenzung und Mittun. Von echter und Schein-Kooperation.

Das tun, wo man dahintersteht oder Dinge zu tun die andere von einem wollen: Im Idealfall ist das ja kein Widerspruch. Mit den Begriffen von Jesper Juul würde man sagen, dass jemand gleichzeitig kooperieren und seine Integrität achten kann.

Diesbezüglich waren Schule und Militär spannende Lernfelder, diese Grenzen auszuloten. Ich habe mir da sehr viel erlaubt an Provokation. Weil es aber auch genügend Bereiche gab, wo ich kooperiert habe, bin ich bei maximaler Freiheit auf minimale Konsequenzen gestossen.

Geholfen hat mir diesbezügliche eine Form von Intelligenz «Zügle deine Zunge, spüre was beim anderen ist, komm entgegen wo nötig».

Andere Mitschülerinnen und Mitschüler, oder auch Militärkameraden waren, diesbezüglich weniger geschickt oder viel konfrontativer. Hier bin ich dann dabei gewesen, wie Lehrpersonen und Offiziere ihre Macht eingesetzt haben. Wie die «Herrschaft» dann Gehorsam eingefordert hat durch Bestrafung, Beschuldigung und Beschämung.

Dieser oft willkürliche Umgang hat mich immer wütend und hilflos gemacht. Was zur Folge hatte, dass ich mich schon früh von solchen Systemen mit ihren autoritären Führungspersonen distanziert habe. Ich begann schon früh, all diese Felder wie Kirche, Militär, Politik zu hinterfragen und mich auf Distanz zu halten.

Zu dieser Zeit entstand auch die Unterscheidung, dass ich gewisse Lehrer*innen und Führungspersonen achtete, weil sie in ihren Rollen menschlich waren und ich sie in Bezug auf ihre Persönlichkeit und Kompetenzen gerne achtete und respektierte.

Dann gab es andere, auf die man dann richtig Wut kriegte und bei denen man vor allem Kooperation vorspielte und sich über sie «aus Distanz» lächerlich machte.

Dieses Wissen über verschiedene Formen von Führung mit all ihren Auswirkungen konnte ich dann in verschiedenen Rollen als Primarlehrer, Erwachsenenbildner aber auch Vater und Partner erkunden und – auch in der Theorie – weiterentwickeln. So ist es mir möglich, diese Erfahrungen anderen authentisch weitergeben.

… weil das Leben den Weg weist.
Hike & Bike
«Runde» Reisen

Ich erhalte immer wieder die Rückmeldung, für Gruppen stimmige Prozesse zu gestalten. Dieses Feedback bekomme ich auch, wenn ich mit Freunden zu zweit oder in Gruppen für einige Tage unterwegs bin. Dass alle auf ihre Bedürfnisse kommen, das coole Überraschungen auftauchen, Umwege zu «gelungenen» Abenteuern werden und am Schluss dann trotzdem alles aufgeht.

Mein Interesse an Geografie, meine Beobachtungsgabe im Jetzt, meine jahrzehntelange ÖV-Kompetenz und mein Gedächtnis für schöne Orte helfen mit, dass runde Reisen entstehen.

Den Namen «Hike & Bike» hatte ich im Alter von 20 Jahren schon im Kopf. Jetzt ist es Zeit, die Idee wieder aufzunehmen. Sprechen Sie mich auf das Thema an, wenn Sie eine Frage oder eine Idee haben. Mal schauen, was in diesem Bereich in den nächsten Jahren entstehen wird.

... sportlich, kulinarisch und ästhetisch stimmig